Maria-Magdalena Ianchis geboren 1982 in Cluj, Rumänien, studierte an der Universität für angewandte Kunst bei Gabriele Rothemann und absolvierte den MA in Fine Arts an der Iceland University of the Arts.

In Ianchis Werken wird zum einen ein prozesshaftes Arbeiten deutlich, zum anderen haben die einzelnen Werke eine konkrete, eigenständige Sprache. Die Form ist medienübergreifend und geht von Fotografie, Videoarbeiten, Sound, Objekten, Rauminstallationen, oder Performances bis hin zu interaktiven Performances.

Die Entscheidung zur Form jedes einzelnen Werkes drängt sich über die thematischen Auseinandersetzung im Erschaffungsprozess förmlich auf. Die inhaltliche Arbeitsweise hat forscherische Züge, basiert jedoch zu einem wesentlichen Teil auf eine spielerische, intuitive Weise. “so die Künstlerin.

Phänomene, die physisch nicht unmittelbar greifbar sind, wie Mythen, Legenden, die Traumwelt und die innere Welt des Menschen, sind Gegenstand dieser Untersuchung. Aktuelle Themen in einem gesellschaftskritischen Diskurs spielen ebenso eine wichtige Rolle. Dabei wird ein passives Zusehen im Angesicht fataler ökonomischer, sozialer und ökologischer Entwicklungen in Frage gestellt.

Ihre Arbeiten wurden in Gruppen-, und Einzelausstellungen in Österreich, den USA, China, Iceland, Italien, Mexico und Tschechien gezeigt.

https://debian9.alpbach.org/alpbuzz/artist-search-forbidden-language/
https://gerdarsafn.kopavogur.is/en/exhibitions/previous-exhibitions/ma-2018-en/
https://estherartnewsletter.wordpress.com/2016/11/11/15-11-2016/
https://artagenda.com/exhibition/singular/